Indie-RPGs und der Mainstream neu interpretiert

Archiv für Februar, 2012

Warum ungespielt? 04/06

Langsam aber sicher nähert sich diese Artikelserie dem Ende (Teil 1, Teil 2, Teil 3), noch ein Artikel und danach die große Zusammenfassung. Und wieder einmal habe ich hier eine handvoll Rollenspiele, die ich gerne spielen würde, die ich nie spielen wollte oder die mich einfach nur enttäuscht haben. Manchmal frage ich mich, ob ich der einzige bin, der aus ziemlich unnachvollziehbaren Gründen Rollenspiele zum Kauf auswählt… (mehr …)

Warum ungespielt? 03/06

Es ist Halbzeit für diese Artikelserie (Teil 1 und Teil 2) über die ungespielte Artikel in meinem RPG-Regal, und einige Male habe ich mich nun schon gefragt, was mich eigentlich genau beim Kauf geritten hat. Und mir wird immer klarer, dass ich mit meiner Einschätzung über die Verwendung meiner Neuerwerbungen gar nicht so schlecht bin. Richtig aus der Reihe fallen nur Rollenspiele, die mich wider Erwarten enttäuscht haben, und glücklicherweise kann ich die (noch) an einer Hand abzählen. (mehr …)

Warum ungespielt? 02/06

Der zweite Teil der tiefer gehenden Beschreibung der ungespielten Rollenspiele in meinem Regal. Und vermutlich wird mich bald die Wirklichkeit überholen und zumindest eines dieser Spiele von der Liste verschwinden. Aber immer schön der Reihe nach, schließlich habe ich mir bei jedem (naja, fast jedem) Spiel etwas gedacht, hatte Hoffnungen, Erwartungen und manchmal auch Illusionen über die zu erwartenden Qualitäten. (mehr …)

Warum ungespielt? 01/06

Vor ein paar Tagen habe ich eine kleine Inventur in meinem Rollenspiel-Regal gemacht und dabei festgestellt, dass ich den Großteil der Spiele noch nicht gespielt habe. In dieser Artikelserie möchte ich mich kurz mit jedem Titel auseinandersetzen und erklären, warum ich ihn bislang nicht gespielt und warum ich ihn überhaupt gekauft habe. (mehr …)

Rollenspiel-ADHS 03: Star Wars

Inspirationen

A long time ago in a galaxy far, far away…. Was soll ich noch anderes dazu sagen. Besonders spannend finde ich, dass vermutlich unterschiedliche Zielgruppen ganz andere Inspirationsquellen benutzen können. Ich als älteres Semester halte mich an die Original-Trilogie von 1977-83 und bin verzaubert von dem märchenhaften Charme, den dramatischen Enthüllungen, der fesselnden Liebesgeschichte ohne den ganzen Schnulz (Zitat: „I love you!“ – „I know.“) den bahnbrechenden Special Effects und schwelge in nostalgischer Erinnerung an eine bessere Vergangenheit.


Die Jüngeren unter uns werden vielleicht eher die Prequels heranziehen, die bei objektiver Betrachtung gar nicht so besonders schlecht waren, sondern nur die exorbitanten Erwartungen der alternden Fans nicht erfüllen konnten. Wieder andere sind ganz in Timothy Zahns Extended Universe eingestiegen oder ließen sich von den zahlreichen gut gemachten Computerspielen und den zwei MMORPGs erleuchten. Wie auch immer, für jeden sollte etwas dabei sein!

Was muss es können?

Natürlich muss es in der Lage sein, den „Space Opera“ Stil abzubilden. Hier geht es nicht um knallharte Science-Fiction-Geschichten, sondern um „Mantel-und-Degen“ im Weltraum. Kämpfe müssen spektakulär sein aber wenig tödlich, einfache, gesichtslose Gegner sollten im Dutzend abgearbeitet werden können. Verfolgungsjagden und Raumschiffkämpfe müssen dabei sein. Eine besondere Herausforderung ist die Macht mit all ihren Spielarten. Und kaum ein Rollenspieler will sich der verführerischen dunklen Seite der Macht sofort gegenüber verschließen, also müssen auch dafür Regeln her.

Balancing ist ein weiteres Stichwort. In einem Setting mit so übermächtigen Charakteren wie den Jedi-Rittern muss es Maßnahmen geben, um nicht „Macht-Begabte“ dennoch als Spielercharaktere attraktiv zu machen. Dabei können diese gerne schwächer sein als die Jedi der Gruppe, sie sollten aber die selben Spielanteile bekommen und nicht nur Wasserträger sein.

Ein so vielfältiges Universum wie es in Star Wars beschrieben ist lässt sich sehr schwer in Regeln fassen. Das ideale System erlaubt gerade deshalb trotzdem die flexible und einfache Einbindung der unzähligen Alien-Rassen sowohl als NSCs als auch als SCs.

Was gibt es?

Generell gibt es zwei mehr oder weniger leicht erhältliche kommerzielle Rollenspiele im Star Wars Universum. Einerseits ist das die W6-Version von West End Games, die mit einer unglaublichen Zahl an Supplements teilweise den Canon mitbestimmt hat. Andererseits sind da die d20-Produkte von WotC, aktuell in der Saga-Edition. Beide werden meiner Meinung nach dem Setting nicht gerecht, vor allem die d20-Version ist mir in zu viele Regeln, Klassen und Beschränkungen gefasst.

Auf der freien Seite muss man erst einmal ganz genau suchen und hinsehen. Es gibt eine große Anzahl an Fansystemen, meist Conversions für bestehende Systeme, die aber nicht an die große Glocke gehängt werden. Aber wer sich ein wenig anstrengt, der wird fündig werden. Sicher habe ich vieles übersehen, also freue ich mich über Hinweise als Kommentar. (mehr …)

Schlagwörter-Wolke