Indie-RPGs und der Mainstream neu interpretiert

Archiv für die Kategorie ‘Spielberichte’

Fiasco: Gar kein Fiasko!

Fiasco by Bully Pulpit Games / Jason MorningstarFiasco von Jason Morningstar, von Bully Pulpit Games als PDF und Printausgabe verlegt, war meine erste Spielrunde auf der diesjährigen Odyssee. Ich habe mir für den Freitag nach der Arbeit speziell eine recht freie Runde ausgesucht, in der ich mich nicht so sehr auf Regeln konzentrieren musste, sondern einfach nur spielen kann. Vorab habe ich mich mit Georgios schon über Fiasco unterhalten, war aber insgeheim recht skeptisch. Spielleiterlose Rollenspiele sind immer eine Herausforderung und stehen oder fallen mit der Kreativität der Mitspieler. Während einige dieser Spiele zumindest über ein festes Setting mit typischen Klischees eine gewisse Konsistenz fördern, erscheinen mir gerade die chaotischen Stories, die für Fiasco als Inspiration genannt werden sehr schwierig ohne Moderator umzusetzen. Um es kurz vorweg zu nehmen: Ich hätte mich nicht mehr irren können, Fiasco war einfach genial! (mehr …)

Space Hulk: Todesengel

Im Rahmen der Odyssee hatte ich die Gelegenheit das kooperative Kartenspiel Space Hulk: Death Angel von Fantasy Flight Games in der deutschen Version Space Hulk: Todesengel des Heidelberger Spieleverlages auszuprobieren. Grundidee ist die Erstürmung eines Space Hulks durch ein Team der Blood Angel Space Marines. (mehr …)

Spielbericht „Undo Inc.“

Spielbericht „Undo Inc.“ 19.06.2010

System und Setting

Timestream mit „Undo Inc.“

Die Story

Die Charaktere haben den Auftrag erhalten, in die Vergangenheit zu reisen um dir Vergewaltigung an der Jugendfreundin eines reichen Auftraggebers zu verhindern, indem sie den Vergewaltiger vor der Tat töten. Ihr Auftraggeber kann sich an das Verbrechen, das während einer Halloween-Party in den Kreisen reicher Jugendlicher geschehen ist, nicht näher erinnern und das Opfer hat bis zu ihrem Tod bei einem Verkehrsunfall nie wieder über diesen Tag geredet. Der Knackpunkt der Geschichte ist den Charakteren natürlich nicht bekannt. Eine Vergewaltigung ist nie geschehen. Das „Opfer“ hat versucht mit Hilfe eines Freundes kompromittierende Fotos von ihr und dem Auftraggeber anzufertigen, und über eine Verkettung unglücklicher Umstände wurden die Fotos nie geschossen, der Schwindel entdeckt und bei dem resultierenden Streit der Auftraggeber so hart am Kopf getroffen, dass er einen Gedächtnisverlust erlitt. Das Opfer verbreitete danach die Nachricht ihrer Vergewaltigung zur Vertuschung ihrer wahren Pläne. (mehr …)

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